Die Wohlfühlgrenze wahrnehmen
Kinder lernen, Körper und Gefühl zusammenzudenken: Was fühlt sich gut an? Wann entsteht ein Ja-Weiter- oder ein Nein-Genug-Gefühl? Dabei wird sichtbar, dass Grenzen bei jedem Menschen unterschiedlich sein können.
Altersgerechte Prävention sexualisierter Gewalt: Kinder lernen, ihre Wohlfühlgrenze wahrzunehmen, ein klares Nein auszusprechen und zu wissen, wie sie sich richtig Hilfe holen können.
Falkensee · Havelland · Brandenburg · Berlin
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Prävention soll Kindern keine Angst machen. Sie soll ihnen Sprache, Orientierung und konkrete Handlungsmöglichkeiten geben.
Der Kurs beginnt deshalb nicht mit möglichen Gefahren, sondern bei den Kindern selbst: Was fühlt sich für mich gut an? Wann spüre ich ein Ja-Weiter-Gefühl – und wann ein Nein-Genug-Gefühl? Darauf bauen wir Schritt für Schritt auf: Grenzen wahrnehmen, Nein sagen und ein Nein akzeptieren, Grenzüberschreitungen erkennen und wissen, wann und wie ich mir Hilfe hole.
Die Inhalte bauen aufeinander auf und werden nicht nur besprochen, sondern gemeinsam ausprobiert und geübt.
Kinder lernen, Körper und Gefühl zusammenzudenken: Was fühlt sich gut an? Wann entsteht ein Ja-Weiter- oder ein Nein-Genug-Gefühl? Dabei wird sichtbar, dass Grenzen bei jedem Menschen unterschiedlich sein können.
Ein Nein darf klar und deutlich sein. In kleinen Übungen erleben die Kinder, wie es sich anfühlt, eine eigene Grenze auszusprechen – und warum es genauso wichtig ist, das Nein eines anderen Menschen zu respektieren.
Wir sprechen altersgerecht darüber, was Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt bedeuten. Eine Botschaft ist dabei nicht verhandelbar: Kinder tragen niemals die Schuld, wenn Erwachsene sexuelle Grenzen verletzen.
Manche Geheimnisse machen Freude, andere belasten, machen Angst oder lösen ein ungutes Gefühl aus. Kinder erfahren: Über belastende Geheimnisse darf ich sprechen – und Hilfe holen ist kein Petzen.
„Hol dir Hilfe“ allein reicht nicht. Die Kinder üben konkret: Was ist passiert? Wie geht es mir damit? Bitte hilf mir. Gemeinsam überlegen wir außerdem, welche vertrauten Erwachsenen ansprechbar sind.
Das Gelernte wird auf digitale Situationen übertragen: Wie fühlt sich eine Verabredung an? Weiß eine vertraute Person Bescheid? Ist der Treffpunkt sicher und kann ich dort schnell Hilfe bekommen?
Prävention bedeutet für mich nicht, Kinder mit möglichen Gefahren zu belasten. Ausgangspunkt sind Situationen, die sie kennen: Nähe und Abstand, Berührungen, Gefühle, Geheimnisse, Nein sagen und Erwachsene, denen sie vertrauen.
Mit Rollenspielen, Bewegungsübungen, Geschichten und gemeinsamen Reflexionen werden aus abstrakten Regeln konkrete Handlungsmöglichkeiten. Kinder dürfen Fragen stellen, müssen aber keine persönlichen Erfahrungen vor der Gruppe erzählen.
Vor dem Training klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Ihre Einrichtung sinnvoll ist.
Für Vorschulkinder wird das Thema besonders behutsam und mit kurzen, verständlichen Einheiten vermittelt.
In der Grundschule können die Themen ausführlicher aufgegriffen, besprochen und praktisch geübt werden.
Nach einer kurzen Abstimmung erhalten Sie ein passendes Angebot für Ihre Gruppe oder Klasse.
Wir besprechen Alter, Gruppensituation und organisatorische Rahmenbedingungen. So kann ich Inhalte und Sprache passend vorbereiten.
Eine pädagogische Fachkraft begleitet das Training und steht den Kindern auch danach als vertraute Ansprechperson zur Verfügung.
Prävention endet nicht mit der letzten Einheit. Kinder sollen wissen, an wen sie sich wenden können, wenn später Fragen oder ein ungutes Gefühl auftauchen.
Schreiben Sie mir kurz, um welche Altersgruppe und Einrichtung es geht. Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen passend ist.
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