Für Vorschule und Grundschule

Mein Körper, meine Grenzen

Altersgerechte Prävention sexualisierter Gewalt: Kinder lernen, ihre Wohlfühlgrenze wahrzunehmen, ein klares Nein auszusprechen und zu wissen, wie sie sich richtig Hilfe holen können.

Falkensee · Havelland · Brandenburg · Berlin

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Kind zeigt mit ausgestreckter Hand eine klare Stopp-Geste
Mein Körper & mein Gefühl bilden meine Wohlfühlgrenze.

Prävention soll Kindern keine Angst machen. Sie soll ihnen Sprache, Orientierung und konkrete Handlungsmöglichkeiten geben.

Der Kurs beginnt deshalb nicht mit möglichen Gefahren, sondern bei den Kindern selbst: Was fühlt sich für mich gut an? Wann spüre ich ein Ja-Weiter-Gefühl – und wann ein Nein-Genug-Gefühl? Darauf bauen wir Schritt für Schritt auf: Grenzen wahrnehmen, Nein sagen und ein Nein akzeptieren, Grenzüberschreitungen erkennen und wissen, wann und wie ich mir Hilfe hole.

Was Kinder mitnehmen

Die eigene Grenze spüren – und handlungsfähig werden

Die Inhalte bauen aufeinander auf und werden nicht nur besprochen, sondern gemeinsam ausprobiert und geübt.

01

Die Wohlfühlgrenze wahrnehmen

Kinder lernen, Körper und Gefühl zusammenzudenken: Was fühlt sich gut an? Wann entsteht ein Ja-Weiter- oder ein Nein-Genug-Gefühl? Dabei wird sichtbar, dass Grenzen bei jedem Menschen unterschiedlich sein können.

02

Nein sagen – und Nein akzeptieren

Ein Nein darf klar und deutlich sein. In kleinen Übungen erleben die Kinder, wie es sich anfühlt, eine eigene Grenze auszusprechen – und warum es genauso wichtig ist, das Nein eines anderen Menschen zu respektieren.

03

Grenzüberschreitungen einordnen

Wir sprechen altersgerecht darüber, was Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt bedeuten. Eine Botschaft ist dabei nicht verhandelbar: Kinder tragen niemals die Schuld, wenn Erwachsene sexuelle Grenzen verletzen.

04

Gute und schlechte Geheimnisse unterscheiden

Manche Geheimnisse machen Freude, andere belasten, machen Angst oder lösen ein ungutes Gefühl aus. Kinder erfahren: Über belastende Geheimnisse darf ich sprechen – und Hilfe holen ist kein Petzen.

05

Richtig Hilfe holen

„Hol dir Hilfe“ allein reicht nicht. Die Kinder üben konkret: Was ist passiert? Wie geht es mir damit? Bitte hilf mir. Gemeinsam überlegen wir außerdem, welche vertrauten Erwachsenen ansprechbar sind.

06

Auch digital sicher entscheiden

Das Gelernte wird auf digitale Situationen übertragen: Wie fühlt sich eine Verabredung an? Weiß eine vertraute Person Bescheid? Ist der Treffpunkt sicher und kann ich dort schnell Hilfe bekommen?

Behutsam & alltagsnah

Nicht nur darüber reden – ausprobieren und üben

Prävention bedeutet für mich nicht, Kinder mit möglichen Gefahren zu belasten. Ausgangspunkt sind Situationen, die sie kennen: Nähe und Abstand, Berührungen, Gefühle, Geheimnisse, Nein sagen und Erwachsene, denen sie vertrauen.

Mit Rollenspielen, Bewegungsübungen, Geschichten und gemeinsamen Reflexionen werden aus abstrakten Regeln konkrete Handlungsmöglichkeiten. Kinder dürfen Fragen stellen, müssen aber keine persönlichen Erfahrungen vor der Gruppe erzählen.

Rahmen & Umfang

An Alter und Gruppe angepasst

Vor dem Training klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Ihre Einrichtung sinnvoll ist.

Vorschule / Kita

altersgerecht und spielerisch

Für Vorschulkinder wird das Thema besonders behutsam und mit kurzen, verständlichen Einheiten vermittelt.

Grundschule

z. B. 6 × 45 Minuten

In der Grundschule können die Themen ausführlicher aufgegriffen, besprochen und praktisch geübt werden.

Preis

auf Anfrage

Nach einer kurzen Abstimmung erhalten Sie ein passendes Angebot für Ihre Gruppe oder Klasse.

Wichtig für Einrichtungen

Prävention braucht einen guten Rahmen

01

Vorher abstimmen

Wir besprechen Alter, Gruppensituation und organisatorische Rahmenbedingungen. So kann ich Inhalte und Sprache passend vorbereiten.

02

Vertraute Fachkraft dabei

Eine pädagogische Fachkraft begleitet das Training und steht den Kindern auch danach als vertraute Ansprechperson zur Verfügung.

03

Danach ansprechbar bleiben

Prävention endet nicht mit der letzten Einheit. Kinder sollen wissen, an wen sie sich wenden können, wenn später Fragen oder ein ungutes Gefühl auftauchen.

Unverbindlich anfragen

Sie möchten das Thema in Ihrer Einrichtung aufgreifen?

Schreiben Sie mir kurz, um welche Altersgruppe und Einrichtung es geht. Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen passend ist.

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Finanzierung & FördermöglichkeitenBei Schulprojekten gibt es unterschiedliche Finanzierungswege. Gern denke ich mit Ihnen gemeinsam darüber nach, was für Ihr Vorhaben infrage kommt.
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