Medien verstehen
Chancen und Risiken digitaler Medien kennenlernen und besser einordnen.
Die digitale Welt gehört zum Alltag von Kindern. Im Training lernen sie, typische Mechanismen zu verstehen, Risiken besser einzuschätzen und bewusste Entscheidungen zu treffen.
Für Grundschulen in Falkensee, im Havelland, in Brandenburg und Berlin.
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Medienkompetenz bedeutet für mich nicht, Kindern einfach zu sagen,
was sie dürfen und was sie lassen sollen.
Sie sollen ausprobieren, hinterfragen und verstehen. Warum will ein Spiel plötzlich Geld von mir? Wie schnell kann ein Passwort geknackt werden? Welche persönlichen Daten gehören nicht ins Netz? Woran erkenne ich, ob eine Nachricht überhaupt stimmt? Und wie merke ich selbst, wann mir Bildschirmzeit guttut – und wann vielleicht nicht?
Die Themen werden altersgerecht und mit Bezug zum tatsächlichen Medienalltag der Kinder vermittelt.
Chancen und Risiken digitaler Medien kennenlernen und besser einordnen.
Verstehen, warum persönliche Daten wertvoll sind und nicht überall hingehören.
Mechanismen von Apps, Games und sozialen Netzwerken erkennen und bewusster damit umgehen.
Informationen nicht sofort glauben, sondern prüfen, vergleichen und kritisch hinterfragen.
Die eigene Mediennutzung wahrnehmen und Verantwortung für eine gute Balance übernehmen.
Konkrete Werkzeuge und Ideen mitnehmen, die im digitalen Alltag wirklich nutzbar sind.

Zu Beginn lasse ich die Kinder zum Beispiel schätzen, wie alt das Internet eigentlich ist. Die Antworten sind oft überraschend – und wir sind sofort mitten im Thema.
Beim Stopp-Tanz höre ich plötzlich auf und erkläre: Es geht erst weiter, wenn jemand bezahlt. Manche Kinder sind empört. Und trotzdem ist fast jedes Mal jemand bereit zu zahlen. So wird unmittelbar erlebbar, wie Bezahlschranken und In-App-Käufe funktionieren können.
Statt nur über digitale Mechanismen zu sprechen, erleben die Kinder sie im geschützten Rahmen und überlegen anschließend gemeinsam: Was ist hier gerade passiert – und was kann ich selbst entscheiden?
Mit alten, nicht mehr verwendeten Passwörtern testen wir, wie schnell einfache Passwörter theoretisch geknackt werden können. So verstehen Kinder unmittelbar, warum sichere und einzigartige Passwörter wichtig sind.
Den eigenen Haustürschlüssel geben wir schließlich auch nicht jedem. Dieses Bild hilft Kindern zu verstehen, warum Name, Adresse, Standort, Fotos und andere persönliche Informationen geschützt werden sollten.
Ich lese verschiedene Meldungen vor und die Kinder entscheiden: wahr oder falsch? Dabei wird schnell sichtbar, dass Menschen dieselbe Information unterschiedlich einschätzen. Daraus entsteht die wichtige Frage: Woran kann ich erkennen, ob etwas glaubwürdig ist?
Beim Thema Bildschirmzeit gibt es in Familien sehr unterschiedliche Regeln. Deshalb geht es nicht um eine einzige richtige Zahl, sondern auch um Eigenverantwortung. Manchmal lasse ich die Kinder für eine kurze Zeit etwas lesen und anschließend für die gleiche Zeit etwas anschauen. Danach vergleichen wir: Was fühlt sich wie an? Was merke ich bei mir selbst?
Manche Kinder haben sehr klare Medienregeln, andere fast keine – und dazwischen gibt es alles. Im Training geht es deshalb nicht darum, Familien eine bestimmte Bildschirmzeit vorzuschreiben.
Mir ist wichtiger, dass Kinder beginnen, ihre eigene Mediennutzung wahrzunehmen: Was tut mir gut? Wann verliere ich die Zeit aus dem Blick? Warum möchte ich gerade weiterspielen? Welche Informationen gebe ich von mir preis? Und wann sollte ich lieber einen Erwachsenen dazuholen?
Die Angaben sind Empfehlungen. Gern sprechen wir über den konkreten Bedarf Ihrer Klasse oder Schule.
Inhalte, Beispiele und Gespräche werden an Alter und Medienerfahrungen der Kinder angepasst.
Ein in sich abgeschlossenes Training mit Raum für Übungen, Austausch und konkrete Fragen der Kinder.
Nach einer kurzen Abstimmung zu Klasse, Ort und Rahmenbedingungen erhalten Sie ein passendes Angebot.
Zu dem Training kann ein Elternabend hinzugebucht werden. So bekommen Eltern Einblick in die Themen und können den bewussten Umgang mit Medien zu Hause weiter begleiten.
Cybermobbing ist ein wichtiges Thema, aber nicht der Schwerpunkt dieses allgemeinen Medienkompetenztrainings. Dafür biete ich einen eigenständigen Kurs zur Cybermobbing-Prävention an.
Zum Cybermobbing-Kurs →Das Medienkompetenztraining richtet sich an die 3. bis 6. Klasse. Inhalte und Beispiele werden an Alter und Medienerfahrungen der jeweiligen Gruppe angepasst.
Nein. Kinder sollen Chancen und Risiken verstehen und lernen, digitale Angebote bewusster zu nutzen. Es geht nicht um Angst vor Medien, sondern um Orientierung, Sicherheit und Eigenverantwortung.
Nein. Für die Passwortübung werden ausschließlich alte, nicht mehr verwendete Passwörter genutzt. Aktuelle Zugangsdaten sollen selbstverständlich nicht weitergegeben werden.
Der sichere und verantwortungsbewusste Umgang miteinander gehört zum Themenfeld. Für eine intensive Beschäftigung mit Cybermobbing gibt es jedoch einen eigenen, in sich abgeschlossenen Kurs.
Ja. Zu dem Training kann optional ein Elternabend hinzugebucht werden.
Der Preis ist abhängig von den Rahmenbedingungen. Nach einer kurzen Abstimmung erstelle ich gern ein passendes Angebot.
Sie möchten ein Medienkompetenztraining für Ihre Klasse oder Schule anfragen? Schreiben Sie mir kurz, um welche Klassenstufe und wie viele Kinder es geht.
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