Schultraining · 5.–6. Klasse

Cybermobbing-
Prävention

Wenn Konflikte digital werden, verändern sich Tempo, Reichweite und Gruppendynamik. Im Training lernen Kinder, Cybermobbing zu erkennen – und vor allem, was sie konkret tun können.

Für Grundschulen in Falkensee, im Havelland, in Brandenburg und Berlin.

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Kind mit Smartphone als Symbol für digitale Kommunikation
Online passiert nicht weniger. Oft passiert es nur schneller.

Cybermobbing beginnt selten in einer völlig anderen Welt. Konflikte aus Schule und Freizeit können sich online fortsetzen – und digitale Angriffe wirken wiederum zurück in den Alltag.

Deshalb schauen wir nicht nur darauf, was Cybermobbing ist. Die Kinder erleben typische Dynamiken, sprechen über Verantwortung und üben, wie sie als Betroffene, Mitlesende oder Unterstützende handeln können.

Inhalte

Erkennen, verstehen und handeln

Der Kurs verbindet Wissen über Cybermobbing mit konkreten Situationen aus dem digitalen Alltag der Kinder.

01

Cybermobbing erkennen

Was unterscheidet Streit, Mobbing und Cybermobbing – und warum vermischen sich diese Bereiche häufig?

02

Dynamiken verstehen

Warum verbreiten sich digitale Angriffe so schnell? Welche Rolle spielen Täter, Mitläufer, Zuschauende und Beschützende?

03

Betroffene unterstützen

Empathie entwickeln und überlegen, was wirklich hilft, wenn jemand online ausgegrenzt oder angegriffen wird.

04

Im Ernstfall handeln

Konkrete Strategien kennenlernen: nicht allein bleiben, Unterstützung holen und gemeinsam nächste Schritte überlegen.

05

Klassenchat gestalten

Gemeinsam Regeln entwickeln, die auch digital ein respektvolles und faires Miteinander ermöglichen.

06

Hilfe finden

Wissen, welche Vertrauenspersonen und Hilfsangebote da sind – und wann es wichtig ist, sie einzubeziehen.

Praxisaufnahme aus einem Training mit Kindern
So arbeite ich

Im Fakechat wird Gruppendynamik spürbar.

In einer Übung teile ich die Kinder in Gruppen ein und wir spielen einen Chat nach. Einige dürfen ärgern. Was danach passiert, gebe ich bewusst nicht vor.

Eine Gruppe bekommt die Rolle der Beschützer. Und trotzdem passiert es immer wieder, dass auch aus dieser Gruppe Kinder mitärgern oder sich von der Dynamik mitziehen lassen.

Genau darüber sprechen wir anschließend: Warum ist es manchmal so schwer, richtig zu reagieren, obwohl ich eigentlich weiß, was richtig wäre? Und was kann mir helfen, beim nächsten Mal anders zu handeln?

Vom Chat in den Alltag

Was tun, wenn es passiert?

Wenn ich selbst betroffen bin

Wir besprechen ausführlich, welche Möglichkeiten Kinder haben, wenn sie online angegriffen, beleidigt oder ausgeschlossen werden – und warum sie damit nicht allein bleiben sollten.

Wenn ich es mitbekomme

Mitlesen, weiterleiten, mitlachen, schweigen oder unterstützen: Auch scheinbar kleine Reaktionen können eine Gruppendynamik verändern.

Wenn der Klassenchat kippt

Klassenchats können verbinden, aber auch Konflikte verstärken. Die Kinder entwickeln Regeln für ein digitales Miteinander, das für die eigene Klasse funktionieren kann.

Wenn ich Hilfe brauche

Hilfeholen ist kein Zeichen von Schwäche. Wir klären, welche Vertrauenspersonen und Hilfsangebote es gibt und wie Kinder Unterstützung bekommen können.

Nicht nur wissen, was richtig wäre. Wissen, was ich tun kann.

Gerade beim Cybermobbing kann Gruppendruck stark sein. Deshalb reicht es nicht, Kindern nur Regeln für gutes Online-Verhalten zu nennen.

Sie brauchen konkrete Handlungsmöglichkeiten – für den Moment, in dem sie selbst betroffen sind, etwas beobachten oder merken, dass ein Chat gerade in eine falsche Richtung läuft.

Rahmen

Für die 5. und 6. Klasse

Die Angaben sind Empfehlungen. Gern sprechen wir über den konkreten Bedarf Ihrer Klasse oder Schule.

Zielgruppe

Grundschule · 5.–6. Klasse

Beispiele, Gespräche und Übungen orientieren sich an den digitalen Erfahrungen der jeweiligen Gruppe.

Dauer

6 × 45 Minuten

Ein in sich abgeschlossenes Training mit Raum für Übungen, Austausch und konkrete Fragen der Kinder.

Preis

Auf Anfrage

Nach einer kurzen Abstimmung zu Klasse, Ort und Rahmenbedingungen erhalten Sie ein passendes Angebot.

Optional: Elternabend

Zu dem Kurs kann ein Elternabend hinzugebucht werden. Eltern erhalten Einblick in die Inhalte und konkrete Orientierung zum Umgang mit Cybermobbing und digitalen Konflikten.

Eigenes Angebot

Medienkompetenz ist mehr als Cybermobbing.

Für Datenschutz, sichere Passwörter, Apps und Spiele, Fake News, Bildschirmzeit und einen bewussten Umgang mit digitalen Medien gibt es ein eigenständiges Medienkompetenztraining für die 3. bis 6. Klasse.

Zum Medienkompetenz-Training →
Häufige Fragen

Fragen zum Cybermobbing-Training

Was ist der Unterschied zwischen Mobbing und Cybermobbing?

Im Training erarbeiten wir die Unterschiede gemeinsam. Ein wichtiger Punkt ist, dass digitale Angriffe sehr schnell viele Menschen erreichen können und nicht automatisch mit dem Schultag enden. Gleichzeitig vermischen sich analoges und digitales Mobbing häufig.

Geht es nur um betroffene Kinder?

Nein. Wir betrachten auch die Rollen von Täterinnen und Tätern, Mitläufern, Zuschauenden und Beschützenden. Gerade die Gruppe kann entscheidend dafür sein, wie sich eine Situation weiterentwickelt.

Wird der Klassenchat behandelt?

Ja. Wir sprechen über typische Situationen in Klassenchats und entwickeln gemeinsam Regeln für ein gutes digitales Miteinander.

Lernen die Kinder, was sie im Ernstfall tun können?

Ja. Das ist ein Schwerpunkt des Trainings. Wir besprechen konkrete Handlungsmöglichkeiten und ausführlich, wo und wie Kinder sich Unterstützung holen können.

Kann ein Elternabend ergänzt werden?

Ja. Zu dem Training kann optional ein Elternabend hinzugebucht werden.

Was kostet das Training?

Der Preis ist abhängig von den Rahmenbedingungen. Nach einer kurzen Abstimmung erstelle ich gern ein passendes Angebot.

Cybermobbing-Prävention in der Schule

Damit Kinder wissen, was sie tun können, wenn es digital schwierig wird.

Sie möchten ein Cybermobbing-Training für Ihre Klasse oder Schule anfragen? Schreiben Sie mir kurz, um welche Klassenstufe und wie viele Kinder es geht.

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Finanzierung & FördermöglichkeitenBei Schulprojekten gibt es unterschiedliche Finanzierungswege. Gern denke ich mit Ihnen gemeinsam darüber nach, was für Ihr Vorhaben infrage kommt.
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