Cybermobbing erkennen
Was unterscheidet Streit, Mobbing und Cybermobbing – und warum vermischen sich diese Bereiche häufig?
Wenn Konflikte digital werden, verändern sich Tempo, Reichweite und Gruppendynamik. Im Training lernen Kinder, Cybermobbing zu erkennen – und vor allem, was sie konkret tun können.
Für Grundschulen in Falkensee, im Havelland, in Brandenburg und Berlin.
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Cybermobbing beginnt selten in einer völlig anderen Welt. Konflikte aus Schule und Freizeit können sich online fortsetzen – und digitale Angriffe wirken wiederum zurück in den Alltag.
Deshalb schauen wir nicht nur darauf, was Cybermobbing ist. Die Kinder erleben typische Dynamiken, sprechen über Verantwortung und üben, wie sie als Betroffene, Mitlesende oder Unterstützende handeln können.
Der Kurs verbindet Wissen über Cybermobbing mit konkreten Situationen aus dem digitalen Alltag der Kinder.
Was unterscheidet Streit, Mobbing und Cybermobbing – und warum vermischen sich diese Bereiche häufig?
Warum verbreiten sich digitale Angriffe so schnell? Welche Rolle spielen Täter, Mitläufer, Zuschauende und Beschützende?
Empathie entwickeln und überlegen, was wirklich hilft, wenn jemand online ausgegrenzt oder angegriffen wird.
Konkrete Strategien kennenlernen: nicht allein bleiben, Unterstützung holen und gemeinsam nächste Schritte überlegen.
Gemeinsam Regeln entwickeln, die auch digital ein respektvolles und faires Miteinander ermöglichen.
Wissen, welche Vertrauenspersonen und Hilfsangebote da sind – und wann es wichtig ist, sie einzubeziehen.

In einer Übung teile ich die Kinder in Gruppen ein und wir spielen einen Chat nach. Einige dürfen ärgern. Was danach passiert, gebe ich bewusst nicht vor.
Eine Gruppe bekommt die Rolle der Beschützer. Und trotzdem passiert es immer wieder, dass auch aus dieser Gruppe Kinder mitärgern oder sich von der Dynamik mitziehen lassen.
Genau darüber sprechen wir anschließend: Warum ist es manchmal so schwer, richtig zu reagieren, obwohl ich eigentlich weiß, was richtig wäre? Und was kann mir helfen, beim nächsten Mal anders zu handeln?
Wir besprechen ausführlich, welche Möglichkeiten Kinder haben, wenn sie online angegriffen, beleidigt oder ausgeschlossen werden – und warum sie damit nicht allein bleiben sollten.
Mitlesen, weiterleiten, mitlachen, schweigen oder unterstützen: Auch scheinbar kleine Reaktionen können eine Gruppendynamik verändern.
Klassenchats können verbinden, aber auch Konflikte verstärken. Die Kinder entwickeln Regeln für ein digitales Miteinander, das für die eigene Klasse funktionieren kann.
Hilfeholen ist kein Zeichen von Schwäche. Wir klären, welche Vertrauenspersonen und Hilfsangebote es gibt und wie Kinder Unterstützung bekommen können.
Gerade beim Cybermobbing kann Gruppendruck stark sein. Deshalb reicht es nicht, Kindern nur Regeln für gutes Online-Verhalten zu nennen.
Sie brauchen konkrete Handlungsmöglichkeiten – für den Moment, in dem sie selbst betroffen sind, etwas beobachten oder merken, dass ein Chat gerade in eine falsche Richtung läuft.
Die Angaben sind Empfehlungen. Gern sprechen wir über den konkreten Bedarf Ihrer Klasse oder Schule.
Beispiele, Gespräche und Übungen orientieren sich an den digitalen Erfahrungen der jeweiligen Gruppe.
Ein in sich abgeschlossenes Training mit Raum für Übungen, Austausch und konkrete Fragen der Kinder.
Nach einer kurzen Abstimmung zu Klasse, Ort und Rahmenbedingungen erhalten Sie ein passendes Angebot.
Zu dem Kurs kann ein Elternabend hinzugebucht werden. Eltern erhalten Einblick in die Inhalte und konkrete Orientierung zum Umgang mit Cybermobbing und digitalen Konflikten.
Für Datenschutz, sichere Passwörter, Apps und Spiele, Fake News, Bildschirmzeit und einen bewussten Umgang mit digitalen Medien gibt es ein eigenständiges Medienkompetenztraining für die 3. bis 6. Klasse.
Zum Medienkompetenz-Training →Im Training erarbeiten wir die Unterschiede gemeinsam. Ein wichtiger Punkt ist, dass digitale Angriffe sehr schnell viele Menschen erreichen können und nicht automatisch mit dem Schultag enden. Gleichzeitig vermischen sich analoges und digitales Mobbing häufig.
Nein. Wir betrachten auch die Rollen von Täterinnen und Tätern, Mitläufern, Zuschauenden und Beschützenden. Gerade die Gruppe kann entscheidend dafür sein, wie sich eine Situation weiterentwickelt.
Ja. Wir sprechen über typische Situationen in Klassenchats und entwickeln gemeinsam Regeln für ein gutes digitales Miteinander.
Ja. Das ist ein Schwerpunkt des Trainings. Wir besprechen konkrete Handlungsmöglichkeiten und ausführlich, wo und wie Kinder sich Unterstützung holen können.
Ja. Zu dem Training kann optional ein Elternabend hinzugebucht werden.
Der Preis ist abhängig von den Rahmenbedingungen. Nach einer kurzen Abstimmung erstelle ich gern ein passendes Angebot.
Sie möchten ein Cybermobbing-Training für Ihre Klasse oder Schule anfragen? Schreiben Sie mir kurz, um welche Klassenstufe und wie viele Kinder es geht.
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