Klar für sich einstehen
Grenzen ausdrücken und sich behaupten – ruhig und deutlich, ohne selbst verletzend oder aggressiv zu werden.
Praxisnahes Training zur Mobbingprävention: Kinder lernen konkrete Strategien, um mit Konflikten, Provokationen und Grenzüberschreitungen sicherer umzugehen.
Falkensee · Havelland · Brandenburg · Berlin
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Kinder erleben Streit, Ausgrenzung, Beleidigungen und Situationen, in denen andere ihre Grenzen überschreiten. Nicht alles davon lässt sich verhindern. Aber Kinder können lernen, wie sie in solchen Situationen handeln können.
In meinem Selbstbehauptungs- und Resilienztraining üben Kinder konkrete Strategien, mit denen sie sich klar behaupten, mit Provokationen und Konflikten sicherer umgehen und erkennen, wann es wichtig ist, sich Hilfe zu holen.
Nicht nur wissen, was man tun sollte – sondern erleben, ausprobieren und üben, was tatsächlich helfen kann.
Grenzen ausdrücken und sich behaupten – ruhig und deutlich, ohne selbst verletzend oder aggressiv zu werden.
Nicht jede Meinung eines anderen muss zur eigenen Wahrheit werden. Kinder üben, wie viel Raum sie einer Beleidigung geben wollen.
Streit gehört zum Zusammenleben. Entscheidend ist, verschiedene Reaktionen zu kennen und eine hilfreiche auswählen zu können.
Was passiert gerade mit mir? Was brauche ich? Und welche Reaktion hilft mir jetzt weiter?
Selbstbehauptung bedeutet nicht, alles allein lösen zu müssen. Kinder lernen, wann Hilfe wichtig ist – und wie sie sie bekommen.

Ein großer Teil des Trainings besteht aus Übungen und Rollenspielen. Dabei begegnen die Kinder zum Beispiel Stressika. Sie provoziert, ärgert, kommentiert – und bietet damit einen geschützten Rahmen, in dem unterschiedliche Reaktionen ausprobiert werden können.
Eine wichtige Rolle spielen außerdem Löwe, Schaf und Mücke. Der Löwe steht für eine ruhige und klare Reaktion. Das Schaf reagiert vielleicht sofort, beschwert sich oder beleidigt zurück. Die Mücke stichelt, provoziert oder überschreitet selbst Grenzen.
Dabei geht es nicht darum, Kinder in Schubladen zu stecken. Wir alle können manchmal Löwe, Schaf oder Mücke sein. Die spannende Frage lautet: Welche Reaktion hilft mir in dieser Situation weiter?
Die Situationen entstehen nicht am Schreibtisch. Die Kinder bringen eigene Erfahrungen ein: Streit auf dem Schulhof, Kommentare über Kleidung oder Aussehen, Wegnehmen von Dingen, Ausgrenzung, Provokationen oder unerwünschte Berührungen.
Je nach Alter und Gruppe arbeiten wir unter anderem mit Rollenspielen, Körperhaltung und Wirkung, unterschiedlichen Meinungen, dem Löwe-Schaf-Mücke-Modell, Komplimentetunnel, Schutzschild-Übung sowie Strategien zum Grenzen setzen und Hilfeholen.

Nach einem Training bekam ich einen Brief von einem Kind. Darin erzählte es von einer knalligen türkisen Dreiviertelhose, die es bisher nicht tragen wollte – aus Sorge, die anderen könnten darüber lachen.
Am nächsten Tag nach dem Training zog es die Hose an. Im Brief, den ich anschließend bekam, schrieb es:
„Heute habe ich sie an, keiner hat mich ausgelacht.“
Manchmal zeigt sich Selbstbehauptung nicht in einer großen Situation. Manchmal zeigt sie sich einfach darin, die Hose anzuziehen, die man eigentlich schon lange tragen wollte.
Inhalte, Sprache und Übungen werden an Alter, Entwicklungsstand und Situation der Gruppe angepasst.
Altersgerecht für Kinder ab etwa fünf Jahren.
Je nach Alter und Bedarf der Klasse kann der Umfang angepasst werden.
Nach einer kurzen Abstimmung erhalten Sie ein passendes Angebot.
Nach der Anfrage klären wir den organisatorischen Rahmen. Die Eltern erhalten eine Information zum Training. Am Trainingstag bespreche ich mit der Lehrkraft oder pädagogischen Fachkraft Besonderheiten und aktuelle Themen der Gruppe.
Die Lehrkraft bzw. pädagogische Fachkraft ist dabei. Sie kann die Kinder beobachten, steht bei individuellen Themen als vertraute Bezugsperson zur Verfügung und lernt die Methoden für die Weiterarbeit kennen.
Die Eltern erhalten Informationen über die Inhalte. Die Lehrkraft bekommt Impulse, wie zentrale Strategien und Begriffe im Alltag aufgegriffen werden können.
Auf Wunsch kann ergänzend ein Online-Elternabend gebucht werden. Dort stelle ich Inhalte und Strategien des Trainings vor und zeige, wie Eltern ihre Kinder im Alltag unterstützen können.
„Gut strukturiert, altersangemessen und verständlich für die Kinder – handlungsorientiert mit Rollenspielen und Bezug zur Lebenswelt der Kinder.“Rückmeldung einer Grundschullehrkraft
„Die Kinder haben Strategien kennengelernt, mit denen sie auf Streitigkeiten besser reagieren und umgehen können.“Rückmeldung einer Grundschullehrkraft

Ich arbeite mit Kindern, Schulklassen und pädagogischen Fachkräften. Inzwischen habe ich in mehr als 350 Kursen über 7.500 Kinder begleitet.
Dabei erlebe ich immer wieder: Kinder brauchen nicht für jede schwierige Situation einen Erwachsenen, der sie für sie löst. Sie brauchen Erwachsene, die ihnen zutrauen, eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln – und die da sind, wenn Kinder eine Situation nicht allein bewältigen können.
Genau diese Balance ist mir wichtig.
Ja. Das Training ist präventiv angelegt. Kinder lernen Strategien für Konflikte, Provokationen und Grenzüberschreitungen, bevor sich problematische Dynamiken verfestigen.
Mobbingprävention ist ein wesentlicher Bestandteil. Gleichzeitig geht es um Selbstbehauptung, Resilienz, Konfliktfähigkeit, Grenzen und darum, in schwierigen sozialen Situationen handlungsfähig zu bleiben.
Das Training kann bereits mit Vorschulkindern ab etwa fünf Jahren durchgeführt werden. Übungen, Sprache und Umfang werden dem Alter angepasst.
Ja. Die Lehrkraft bzw. pädagogische Fachkraft begleitet das Training. So kann sie die Kinder beobachten, bei individuellen Themen ansprechbar sein und die Strategien anschließend im Alltag weiterführen.
Für Vorschulgruppen sind in der Regel 4 × 45 Minuten, für Grundschulklassen 6 × 45 Minuten vorgesehen. Je nach Alter und Bedarf kann der Umfang angepasst werden.
Ja. Die Eltern erhalten vor und nach dem Training Informationen. Zusätzlich kann ein Online-Elternabend gebucht werden.
Der Preis richtet sich nach Umfang und Rahmenbedingungen. Nach einer kurzen Abstimmung erstelle ich gern ein passendes Angebot.
Schreiben Sie mir kurz, für welche Einrichtung, welches Alter und wie viele Kinder Sie ein Training suchen. Anschließend klären wir gemeinsam den passenden Rahmen.
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