Für Vorschule und Grundschule

Selbstbehauptung &
Resilienz für Kinder

Praxisnahes Training zur Mobbingprävention: Kinder lernen konkrete Strategien, um mit Konflikten, Provokationen und Grenzüberschreitungen sicherer umzugehen.

Falkensee · Havelland · Brandenburg · Berlin

Training anfragen →
Zwei Kinder in einer Konfliktsituation
Stark sein heißt zu wissen,
was ich tun kann.

Kinder erleben Streit, Ausgrenzung, Beleidigungen und Situationen, in denen andere ihre Grenzen überschreiten. Nicht alles davon lässt sich verhindern. Aber Kinder können lernen, wie sie in solchen Situationen handeln können.

In meinem Selbstbehauptungs- und Resilienztraining üben Kinder konkrete Strategien, mit denen sie sich klar behaupten, mit Provokationen und Konflikten sicherer umgehen und erkennen, wann es wichtig ist, sich Hilfe zu holen.

Was Kinder mitnehmen

Handlungsmöglichkeiten für schwierige Situationen

Nicht nur wissen, was man tun sollte – sondern erleben, ausprobieren und üben, was tatsächlich helfen kann.

01

Klar für sich einstehen

Grenzen ausdrücken und sich behaupten – ruhig und deutlich, ohne selbst verletzend oder aggressiv zu werden.

02

Provokationen einordnen

Nicht jede Meinung eines anderen muss zur eigenen Wahrheit werden. Kinder üben, wie viel Raum sie einer Beleidigung geben wollen.

03

Konflikte bewältigen

Streit gehört zum Zusammenleben. Entscheidend ist, verschiedene Reaktionen zu kennen und eine hilfreiche auswählen zu können.

04

Gefühle wahrnehmen

Was passiert gerade mit mir? Was brauche ich? Und welche Reaktion hilft mir jetzt weiter?

05

Wirksam Hilfe holen

Selbstbehauptung bedeutet nicht, alles allein lösen zu müssen. Kinder lernen, wann Hilfe wichtig ist – und wie sie sie bekommen.

Erwachsene Person in einer lebendigen Übung mit Kindern
So arbeite ich

Nicht nur darüber reden. Ausprobieren.

Ein großer Teil des Trainings besteht aus Übungen und Rollenspielen. Dabei begegnen die Kinder zum Beispiel Stressika. Sie provoziert, ärgert, kommentiert – und bietet damit einen geschützten Rahmen, in dem unterschiedliche Reaktionen ausprobiert werden können.

Eine wichtige Rolle spielen außerdem Löwe, Schaf und Mücke. Der Löwe steht für eine ruhige und klare Reaktion. Das Schaf reagiert vielleicht sofort, beschwert sich oder beleidigt zurück. Die Mücke stichelt, provoziert oder überschreitet selbst Grenzen.

Dabei geht es nicht darum, Kinder in Schubladen zu stecken. Wir alle können manchmal Löwe, Schaf oder Mücke sein. Die spannende Frage lautet: Welche Reaktion hilft mir in dieser Situation weiter?

Aus der Lebenswelt der Kinder

Das Training greift ihren Alltag auf

Die Situationen entstehen nicht am Schreibtisch. Die Kinder bringen eigene Erfahrungen ein: Streit auf dem Schulhof, Kommentare über Kleidung oder Aussehen, Wegnehmen von Dingen, Ausgrenzung, Provokationen oder unerwünschte Berührungen.

Je nach Alter und Gruppe arbeiten wir unter anderem mit Rollenspielen, Körperhaltung und Wirkung, unterschiedlichen Meinungen, dem Löwe-Schaf-Mücke-Modell, Komplimentetunnel, Schutzschild-Übung sowie Strategien zum Grenzen setzen und Hilfeholen.

Handgeschriebener Brief eines Kindes nach dem Selbstbehauptungstraining
Eine Kinderstimme

„Ich glaube, jetzt bin ich so wie der Löwe.“

Nach einem Training bekam ich einen Brief von einem Kind. Darin erzählte es von einer knalligen türkisen Dreiviertelhose, die es bisher nicht tragen wollte – aus Sorge, die anderen könnten darüber lachen.

Am nächsten Tag nach dem Training zog es die Hose an. Im Brief, den ich anschließend bekam, schrieb es:

„Heute habe ich sie an, keiner hat mich ausgelacht.“

Manchmal zeigt sich Selbstbehauptung nicht in einer großen Situation. Manchmal zeigt sie sich einfach darin, die Hose anzuziehen, die man eigentlich schon lange tragen wollte.

Rahmen & Umfang

Für Vorschule und Grundschule

Inhalte, Sprache und Übungen werden an Alter, Entwicklungsstand und Situation der Gruppe angepasst.

Vorschule / Kita

in der Regel 4 × 45 Minuten

Altersgerecht für Kinder ab etwa fünf Jahren.

Grundschule

in der Regel 6 × 45 Minuten

Je nach Alter und Bedarf der Klasse kann der Umfang angepasst werden.

Preis

auf Anfrage

Nach einer kurzen Abstimmung erhalten Sie ein passendes Angebot.

Gut eingebettet

So läuft ein Training ab

01

Vor dem Training

Nach der Anfrage klären wir den organisatorischen Rahmen. Die Eltern erhalten eine Information zum Training. Am Trainingstag bespreche ich mit der Lehrkraft oder pädagogischen Fachkraft Besonderheiten und aktuelle Themen der Gruppe.

02

Während des Trainings

Die Lehrkraft bzw. pädagogische Fachkraft ist dabei. Sie kann die Kinder beobachten, steht bei individuellen Themen als vertraute Bezugsperson zur Verfügung und lernt die Methoden für die Weiterarbeit kennen.

03

Nach dem Training

Die Eltern erhalten Informationen über die Inhalte. Die Lehrkraft bekommt Impulse, wie zentrale Strategien und Begriffe im Alltag aufgegriffen werden können.

Optional: Online-Elternabend

Auf Wunsch kann ergänzend ein Online-Elternabend gebucht werden. Dort stelle ich Inhalte und Strategien des Trainings vor und zeige, wie Eltern ihre Kinder im Alltag unterstützen können.

Rückmeldungen aus Schulen

Was Lehrkräfte über das Training sagen

„Gut strukturiert, altersangemessen und verständlich für die Kinder – handlungsorientiert mit Rollenspielen und Bezug zur Lebenswelt der Kinder.“Rückmeldung einer Grundschullehrkraft
„Die Kinder haben Strategien kennengelernt, mit denen sie auf Streitigkeiten besser reagieren und umgehen können.“Rückmeldung einer Grundschullehrkraft
Alexandra Schaub
Alexandra Schaub

Erfahrung, die Sicherheit gibt

Ich arbeite mit Kindern, Schulklassen und pädagogischen Fachkräften. Inzwischen habe ich in mehr als 350 Kursen über 7.500 Kinder begleitet.

Dabei erlebe ich immer wieder: Kinder brauchen nicht für jede schwierige Situation einen Erwachsenen, der sie für sie löst. Sie brauchen Erwachsene, die ihnen zutrauen, eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln – und die da sind, wenn Kinder eine Situation nicht allein bewältigen können.

Genau diese Balance ist mir wichtig.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Ist das Training auch sinnvoll, wenn es in unserer Klasse noch kein Mobbing gibt?

Ja. Das Training ist präventiv angelegt. Kinder lernen Strategien für Konflikte, Provokationen und Grenzüberschreitungen, bevor sich problematische Dynamiken verfestigen.

Ist das ein Mobbingpräventionstraining?

Mobbingprävention ist ein wesentlicher Bestandteil. Gleichzeitig geht es um Selbstbehauptung, Resilienz, Konfliktfähigkeit, Grenzen und darum, in schwierigen sozialen Situationen handlungsfähig zu bleiben.

Ab welchem Alter ist das Training geeignet?

Das Training kann bereits mit Vorschulkindern ab etwa fünf Jahren durchgeführt werden. Übungen, Sprache und Umfang werden dem Alter angepasst.

Muss die Lehrkraft beim Training dabei sein?

Ja. Die Lehrkraft bzw. pädagogische Fachkraft begleitet das Training. So kann sie die Kinder beobachten, bei individuellen Themen ansprechbar sein und die Strategien anschließend im Alltag weiterführen.

Wie lange dauert das Training?

Für Vorschulgruppen sind in der Regel 4 × 45 Minuten, für Grundschulklassen 6 × 45 Minuten vorgesehen. Je nach Alter und Bedarf kann der Umfang angepasst werden.

Gibt es Informationen für die Eltern?

Ja. Die Eltern erhalten vor und nach dem Training Informationen. Zusätzlich kann ein Online-Elternabend gebucht werden.

Was kostet das Training?

Der Preis richtet sich nach Umfang und Rahmenbedingungen. Nach einer kurzen Abstimmung erstelle ich gern ein passendes Angebot.

Unverbindlich anfragen

Passt das Training zu Ihrer Klasse oder Vorschulgruppe?

Schreiben Sie mir kurz, für welche Einrichtung, welches Alter und wie viele Kinder Sie ein Training suchen. Anschließend klären wir gemeinsam den passenden Rahmen.

Training anfragen →
Finanzierung & FördermöglichkeitenBei Schulprojekten gibt es unterschiedliche Finanzierungswege. Gern denke ich mit Ihnen gemeinsam darüber nach, was für Ihr Vorhaben infrage kommt.
Bei der Anfrage ansprechen →